Stromfresser Klimageräte?

Die Sommer werden immer heißer und der Drang nach Kühlung im Innenraum immer größer. So kann es passieren, dass in manchen Geschäften die Ventilatoren ausverkauft sind. Für die schnelle Kühle hilft dann nur ein mobiles Klimagerät. Wer sich eine fix verbaute Klimaanlage einbauen lassen will, muß da schon ein wenig tiefer in die Tasche greifen und sich auch vergewissern, dass er/sie diese auch installieren und betreiben darf.

Stromverbrauch

Nun, der Stromverbrauch hängt von der Leistungsaufnahme des jeweiligen Gerätes ab. Wenn wir von einem Strompreis von 25 Cent pro kWh ausgehen und das Gerät eine Leistung von 1 kW (1000 Watt) hat, so belaufen sich die Kosten pro Stunde auf 25 Cent. Hat das Gerät z.B 2 kW (2000 Watt) dann auf 50 Cent pro Stunde Laufzeit. Das sind bei einem täglichen Betrieb von 8-10 Stunden bis zu 5 Euro täglich.

Mobile Klimageräte – was beachten

Diese Kategorie an Klimageräten ist dafür gedacht in einzelnen Räumen für Abkühlung zu sorgen. Dazu muß es, um effizient arbeiten zu können, auch richtig dimmensioniert sein. Je nach Raumgröße das passende Gerät besorgen. Denn wenn es unterdimmensioniert ist, dann läuft es ewig ohne den gewünschten kühlenden Effekt zu erreichen. Kleinere und Leistungsschwächere Geräte beginnen so bei ca. 70-75 m3 bis hin zu 120 – 130 m3 Luft. Bei unseren Recherchen haben wir Geräte gefunden die von knapp unter 1000 W bis zu 4000 W Leistung haben. Je stärker die Leistungsaufnahme desto größer meist auch das mögliche Kühlvolumen. Schauen sie beim Kauf auch wie laut bzw. geräuscharm die ausgesuchten Geräte sind. Leise Geräte haben zw. 40-48 dB, normal liegt der Geräuschpegel bei etwa 60-65 dB.

Kauftipps


mobile Klimageräte – Ansichten

Installationstipps

Ganz wichtig für einen optimalen Betrieb ihres mobilen Klimagerätes ist es, dass der Abluftschlauch gut gedichtet irgendwo ins Freie geführt wird. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, die von den jeweiligen Räumlichkeiten abhängig sind. Entweder man läßt sich in die Fensterscheibe von einem Fachbetrieb eine entsprechende Öffnung schneiden, oder man kann sich auch z.B. mit einer Styroporplatte (die genau auf die Fensteröffnung zugeschnitten ist) behelfen – wo man dann ins Styropor den Auslaß hineinschneidet. Wenn das Zimmer das gekühlt werden soll nicht ganz dicht ist, dann kommt halt immer wieder Wärme in den Raum und die ganze Sache wird ineffizient.

Auch zu beachten ist, wieviel Entfeutungsleistung ihr Gerät hat. Einige Geräte haben einen eigenen Wasserbeälter (Tank) an Bord – andere nicht. Da muß man natürlich immer schauen, dass nichts übergeht oder irgendwo Wasser dann austritt. Genauso sollte man die Luftfilter des Gerätes regelmäßig reinigen – oder zumindest kontrollieren.

Zusammenfassung

Je nach gewähltem Gerät und natürlich Bedürfnissen, kann so ein mobiles durchaus zum Stromfresser werden. Wenn man es aber gezielt und effizient einsetzt, dann spielen die (auf jeden Fall) entstehenden Mehrkosten nicht so sehr eine Rolle. Wer sein mobiles Klimagerät natürlich Tag- & Nacht laufen hat und zudem vielleicht ein unterdimmensioniertes Modell betriebt, darf sich nicht wundern, wenn sie die nächste Stromrechnung erschlägt.

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