Tomaten selbst anbauen

Gemüse ist gesund und Tomaten die am häufigsten zu findende Gemüsesorte, die in den heimischen Gärten angebaut wir. Obwohl sie ursprünglich aus Mexico stammt und dort Xitomatl heißt. Die Azteken nannten sie in ihrer Sprache Nahuatl. Die Tomate erreichte Europa erst durch die Entdeckung Amerikas im 15. Jahrhundert. In den mitteleuropäischen Raum kam sie überhaupt erst gegen 1900 auf die Tische der Menschen. In Ostösterreich heißt sie auch „Paradeiser“, was sich aus „Paradiesäpfel“ (oder auch Goldäpfel/Liebesäpfel) ableitet. Soweit so gut …

Tomate ist nicht Tomate

Laut Schätzungen gibt es weltweit ca. 35.000 (!) Sorten an Tomaten. Die am meisten weltweit angebaute Tomatensorte ist die Stabtomate. Aber auch die Buschtomate findet sich häufig in den Gärten. Ebenso wie die etwas kleineren „Cocktailtomaten“, die es selbst wiederum in vielen Ausprägungen gibt. Noch kleiner und leichter sind die „Kirschtomaten“. Da haben wir aber jetzt nur an der Oberfläche der möglichen Sorten gekratzt.


Sortenvielfalt extrem

Viele Wege führen zur Tomate

Je nachdem wie fleissig man sich als Gärtner im eigenen Garten engagiert, kann man schon (je nach Witterung) im März beginnen, die Samen von Tomaten in Anzuchttöpfe einzusetzen. Die etwas bequemeren Hobbygärtner kaufen sich die Jungpflänzchen im Gartencenter oder in der Gärtnerei ihres Vertrauens. Wichtig bei beiden Arten der Aufzucht und weiteren Pflege sind der Standort und die Pflege.

Optimale Ernte

Die optimale Ernte hängt von vielen Komponenten ab. Junge Pflanzen brauchen viel Wasser und einen sonnigen Platz um gut zu gedeihen. Ab Anfang/Mitte Mai, kann man sie dann nach draußen setzen. Da sollte die Gefahr von möglichen Morgen- oder Nachtfrost bereits gebannt sein. Idealerweise sollten die Pflänzchen (je nach Platz der zur Verfügung steht) zwischen 50 – 100cm auseinander gesetzt werden. Damit haben sie auch genügend Platz wenn sie dann (wie die Stabtomaten) zwei bis drei Meter hohe Stauden bilden. Dieses enorme Wachstum schadet natürlich dem Ertrag. Daher muß man die Pflanzen auf 2-4 Haupttriebe auszupfen (ausgeizen) – die restlichen Triebe entfernen. Tomaten mögen grundsätzlich viel Wasser und das lieber von unten als von oben. Daher kann man (eher die Profis) auch schmale Wassergräben rund um die Pflanzen bauen, die die Wurzeln ausreichend mit dem Nass versorgen.

Düngen ja/nein

Humusreicher Boden sollte in der Regel ausreichen um eine schöne Ernte einzufahren. Es gibt aber auch ganz spezielle Tomatendünger im Handel (Gartencenter) zu kaufen. Aber wie überall – Dünger immer mit Maß – und Ziel einsetzen. Zuviel ist genauso schlecht wie zuwenig.

Krankheiten

Auch Tomaten können sich Krankheiten einfangen. Vor allem dann wenn es zu nass ist, dann können sie Fäulins oder auch Pilzerkrankungen erleiden. Braun- und Krautfäule sind auch mögliche Ursachen für braune Blätter und sterbende Pflanzen.

Wie Tomaten verwerten?

Der Paradeiser findet sich in allerlei Rezepten wieder. Entweder roh mit Mozarella, feinem Olivenöl und Basilikum, oder bis hin zu Ketchup und Tomatensaucen, ist die Tomate eine echt vielfältige Frucht. Auch getrocknet und eingelegt als auch als Tomatensuppe oder Tomatensaft eine schmackhafte Delikatesse.

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