ÖNB – Nationalbank Immobilien aktuell

Die Österreichische Nationalbank (ÖNB) analysiert regelmäßig die aktuellen Entwicklungen am Immobilienmarkt. Diese Berichte geben einen relativ guten Überblick über Preisentwicklungen, Wachstum der Kreditentwicklungen und viele interessante Daten mehr. Diese Berichte erscheinen quartalsweise und sind topaktuell auch auf der Homepage der ÖNB zu finden.

Topthemen Q2/2019

In der aktuellen Ausgabe von Immobilien aktuell wird der Trend zu steigenden Preisen am Immo-Markt bestätigt. Die Preise in den Bundessländern holen gegenüber den der Wien auf. Weiteres Thema – Wohnungsangebot: Die Wohnungsangebote steigen derzeit wesentlich stärker als die Nachfrage. Der derzeitige Rückgang an Baubewilligungen könnte ein Hinweis darauf sein, dass ein Ende des Baubooms in Sicht ist.

Kreditvergabe stabil

Im ersten Quartal 2019 wurde ein stetiges Wachstum an der Vergabe an Wohnbaukrediten bei privaten Haushalten verzeichnet. Dies wahrscheinlich nicht nur, weil die Konditionen für Wohnbaudarlehen derzeit so günstig sind wie schon lange nicht. Die durchschnittlichen Zinsen für Wohnbaukredite an private Haushalte in Euro waren mit 1,77 % im März 2019 um 5 Basispunkte niedriger als vor Jahresfrist (Quelle OENB). Weitere interessante Infos zu den Zinsen können im Bericht auf Seite 8/9 nachgelesen werden.



Wohnausgaben

Österreichs private Haushalte gaben 2017 durchschnittlich 29 % (Median 26 %) ihres Haushaltsnettoeinkommens für Wohnen inklusive Energie aus. Haushalte im niedrigsten Einkommensquartil wiesen mit 40 % einen deutlich höheren Wert auf als jene im höchsten Quartil mit 19 %. Mieter im untersten Einkommensquartil wendeten ungefähr die Hälfte ihres Haushaltsnettoeinkommens für Wohnzwecke auf. Eigentümer mit aushaftenden Krediten wiesen über sämtliche Einkommensquartile die höchste Wohnkostenbelastung auf. Eine Studie, die in der OeNB-Publikation „Konjunktur aktuell – März 2019“13 veröffentlicht wurde, gibt einen Überblick über die Wohnausgaben der Haushalte auf Basis von Daten des kürzlich veröffentlichten „Household Finance and Consumption Survey 2017“ und vergleicht diese mit den Ergebnissen aus der Umfrage 2014. Die Wohnausgabenquote wird als Quotient der Ausgaben für Wohnzwecke (Miete, Kreditrückzahlungen, Betriebskosten, …) und dem Nettohaushaltseinkommen berechnet.

Quelle: OENB – Immobilien aktuell Q2/2019

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