ImmoKredite – Österreich

Knapp die Hälfte aller Kredite in Österreich werden in der Immobilienbranche vergeben. Wenn man sich dazu ansieht, dass die Branche nur 16% der Wirtschaftsleistung bringt, könnte das durchaus Anlass zur Sorge geben. Nach Aussagen der ÖNB (österr. Nationalbank) sehe man aber aufgrund der niedrigen Haushaltsverschuldung noch kein systemisches Problem.

Niedrige Sparbuchzinsen

Sind die Renditen in den klassischen Sparformen eher niedrig oder quasi gar nicht vorhanden, dann sucht sich Herr & Frau Österreicher halt eine andere, risikofreiere Art des Sparens. Wenn man sich die langfristigen Erträge aus Liegenschaften oder auch sogenannten Vorsorgewohnungen ansieht, dann zahlt es sich da und dort sogar aus sich kurz- oder mittelfristig zu verschulden. Bei manchen Immobilien gibt es 4-7% p.a. an Wertsteigerung. Wenn man die derzeitigen Zinsen für ImmoKredite ansieht und dann die Differenz zum Sparbuch oder auch zum Bausparvertrag betrachtet, dann ist die Verlockung durchaus groß einen Kredit zu wagen.


Risiko für Banken

Was wenn die Immobilienpreise einbrechen? Die ÖNB sieht im Moment kein Problem, da laufende Stresstests für die Banken durchgeführt werden. Zudem geht es lt. letztem Finanzmarktstabilitätsbericht den Banken heute sogar wesentlich besser als vor der Wirtschaftskrise. Das Kernkapital heute ist fast doppelt so hoch wie damals und dient als Puffer für eventuell kommende Risken.

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