Schlafen in der Hitze

Sommerzeit und heiße Nächte, ja das ist ein Gemisch für Schlaflosigkeit. Wenn man aber ein paar Kleinigkeiten beachtet, dann kann man aber trotz tropischer Nächte ganz gut zur Ruhe kommen. Ohne gleich in teure Klimaanlagen investieren zu müssen. Nächtliche Temperaturen über 20-25°C lassen die Schlafzimmer zu Brutkästen werden. Aber das muss nicht unbedingt sein.

Hitze draussen lassen

Zu allererst: Schauen sie, dass sie untertags die Wärme/Hitze vor der Tür lassen. Es kann schon ganz wesentlich helfen, tagsüber alles (Fenster/Balkontüren, usw.) geschlossen zu halten. Zudem kann es nicht schaden auch noch die Vorhänge zuzuziehen oder wenn vorhanden die Rollos herunterlassen. Machen sie einfach dicht. Lüften sie erst am späteren Abend oder in der Früh bevor sie ihr Heim verlassen. (Siehe unsere Tipps)

Luftaustausch

Beim morgentlichen oder abendlichen Lüften darauf achten, dass es ordentlich zieht – ist gleichbedeutend mit einem umfassenden Luftaustausch / Luftwechsel in den eigenen vier Wänden. Wenn die Luft sprichwörtlich „steht“ dann am besten einen Ventilator zu Hilfe nehmen.

Nichts schweres essen und viel trinken

Auch die Ernährung spielt an solch tropischen Tagen eine große Rolle. Lieber weniger und was leichtes zu sich nehmen, als sich dann stundenlang im Bett schweißgebadet wälzen. Wer zu wenig trinkt leidet auch oft mehr als nötig wäre. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit sind laut Experten bei so extremen Hitzen durchaus angebracht.

Keine Hitzequellen im Schlafzimmer

Der laufende Fernseher, die Nachttischlampe, bis hin zum ladenden Handy sind allesamt zusätzliche Wärmequellen. Ein Mensch selbst erzeugt (je nach Statur) zw. 60/80/100 Watt an Wärmeenergie und gibt diese an seine Umgebung ab. Daher nichts was nicht unbedingt an Wärmequellen sein muss – raus aus dem Schlafbereich.

Duschen, aber richtig

Duschen hilft – wenn man es richtig macht. Nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt sollte es sein. Denn duscht man zu kalt, dann will der Körper diese Unterkühlung wieder kompensieren und heizt nach. Daher ist die „lauwarme“ Dusche in Tropennächten die ideale Wahl. Bleiben sie nach dem Duschen noch ein wenig naß, das kühlt zumindest noch ein wenig zusätzlich und schafft Erleichterung.

Kalte Füße

Bei „Glühfüßen“ vor dem schlafengehen noch ein eiskaltes Fußbad nehmen. Bei den meisten Menschen hilft das sehr gut um auch bei höheren Temperaturen gut einschlafen zu können. Aber auch das Auflegen von feuchten Tüchern kann helfen (auf Nacken/Stirn/Handgelenke…) denn das verdunsten der Feuchtigkeit wirkt wie eine kleine Klimaanlage und erzeugt „Kälte“…

Wie man sich bettet…so

liegt man – heißt es sprichwörtlich. Gemeint ist damit, ob man bei der Wahl seiner Matratze auch darauf geachtet hat, dass sie eventuell auch eine Sommerseite hat, die aus Baumwolle ist und daher ein wenig besser kühlt. Ebenso ist es so, dass man auch nicht unbedingt nackt schlafen sollte. Man verliert ja doch einiges am Flüssigkeit in solch heißen Nächten und da sollte man ev. was saugfähiges (dünnes) an haben. Denn, wenn nicht, ist die Matratze in kürzester Zeit voll mit Schweiß. Sollte man nicht über eine dünne Decke verfügen, dann kann man sich auch lediglich mit dem Bettüberzug (Bettzeug) zudecken. Denn wenn man mal schläft, kühlt der Körper trotz der höheren Temperaturen auch aus und man kann sich unangenehme (Nieren-) Entzündungen oder dergleichen zuziehen.

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