Obdachlos

Ein vielleicht nicht ganz „passendes“ Thema in Bezug auf besserwohnen, aber wir wollen es hier nicht unerwähnt lassen. Obdachlosigkeit hat viele Gesichter. Schicksalsschläge bis hin zu persönlichem Scheitern oder Krankheit sind die Ursachen. Viele Berichten, dass alles so schnell gegangen ist und eines das Andere ergeben hat. Und plötzlich fand man sich selbst auf der Straße. Unvorstellbar für jemanden der gut und schön wohnt – Realität für die Betroffenen.

Definitionen

  • Obdachlos: Menschen, die ohne Unterkunft leben und/oder keinen festen Wohnsitz haben.
  • Wohnungslos: Menschen, die in Einrichtungen mit begrenzter Verweildauer leben.
  • ungesichertes Wohnen: heißt, wenn jemand zwischenzeitlich bei Freunden oder Bekannten ohne Mietverhältnis wohnt.
  • ungenügendes Wohnen: bedeutet, wenn jemand in einer notdürftigen/unkonventionellen Behausung lebt. (lt. www.caritas.at)

Zahlen

Die Wiener Tafel, bezieht sich auf eine Studie der Statistik Austria aus dem Jahre 2017. Aus der geht hervor, dass 2017 in Österreich 21.567 Wohnungslose registriert wurden. Das sind um knapp 3.800 mehr als im Jahr 2008. Die Gesamtjahreszahl für 2017 betrug rund 13.900 registrierte Obdachlose und ca. 8.700 Personen in Einrichtungen für Wohnungslose.

Fakten

Neben vielen Gründen aus denen man in die Obdachlosigkeit rutschen kann sind vor allem auch die Lage am Arbeitsmarkt und die aktuellen Kosten für das Wohnen mit verantwortlich. Die Übergänge von Armut zu Wohnungslosigkeit bis hin zur Obdachlosigkeit sind fließend. Viele Wärmestuben registrieren im Winter etliche Gäste die zwar (noch) eine Wohnung haben, aber nicht die nötigen finanziellen Mittel diese auch zu beheizen. Diese Phänomene in einem der reichsten Länder der Welt sind auch nicht irgendwie altersspezifisch, nein sie ziehen sich durch alle Altersgruppen.

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